Tag 41 und verschlossene Türen

Als ich am nächsten Morgen aus dem Zelt steige, ist Georges schon zum Aufbruch bereit und Dennis schon weitergereist. Zum Frühstück gibt es Kaffee, ein Pain au Chocolat und ein Madeleine von Georges.

Kaffee, Pain au Chocolat und ein Madeleine

Gegen 10:10 Uhr verlasse ich Liverdun. Es ist bereits sehr heiß in der Sonne und vielleicht hätte ich doch etwas eher loslaufen sollen…

Aus Liverdun raus

Einem Kanal der Mosel werde ich bis zum heutigen Etappenziel folgen. Es ist nicht die Route vom Jakobsweg, von der Kilometeranzahl aber sehr ähnlich. Auf dem Radweg geht es auf Asphalt los und später geht dieser auf einen deutlich angenehmeren Trampelpfad.

Am Kanal der Mosel

Zwischendurch begegne ich Georges wieder, der von hinten angeradelt kommt. Er bittet mich noch um ein Foto und dann trennen sich unsere Wege wieder. Es ist außerdem mein letzter Tag an der Mosel.

Georges aus Paris mit seinem Fahrrad

Es gibt heute leider kaum Schatten und die 32°C fühlen sich heiß und erbarmungslos an. Meine Motivation ist zum Wandern nicht besonders groß. Ich lege einen guten Schritt an den Tag, da ich ein Hotel gebucht habe und möglichst früh ankommen möchte.

Ich erreiche um 15 Uhr Toul und laufe durch die kleinen Gassen der Innenstadt und an der großen Kirche vorbei.

Die Kirche von Toul

Am Hotel folgt dann die bittere Enttäuschung. Der Selbst-Check-In Schalter funktioniert nicht. Unter der Telefonnummer erreiche ich niemanden, und auf meine Email bekomme ich ebenfalls keine Antwort. Der Rezeption ist erst ab 18 Uhr besetzt.
Ich wurde gestern bei einem Gespräch schon über dieses Hotel und das katastrophale Einchecken vorgewarnt.
Ziemlich genervt warte ich einige Zeit, bis ich gegenüber in ein Café gehe. 

Als ich um 17:30 Uhr zurück im Hoteleingang stehe, traue ich meinen Augen nicht. Der Kartenautomat wurde anscheinend frei geschaltet. Schnell eingecheckt öffne ich die Hotelzimmertür im 2. Stock. Es riecht stark nach kaltem Rauch, das Zimmer ist sonst ganz schön.

Schnell flitze ich in den Supermarkt und setze mich anschließend an die Planung der nächsten Tage, die ich eigentlich heute Nachmittag erledigt haben wollte.

Ausblick vom Hotelzimmer am Abend

Fast bis Mitternacht sitze ich an der Etappenplanung der nächsten Woche. Da ich keinen Wanderführer habe, ist das etwas aufwändiger, zumal ich am liebsten auf Campingplätzen übernachte.
Als der grobe Plan steht, falle ich müde ins Bett.

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