Hoi An, die Stadt der Lampions

Montag, 21.05.2018

Am Morgen der neuen Woche ging es für mich zum Flughafen von Ho-Chi-Minh-City, um einen Innenlandsflug nach DaNang zu nehmen. Von dort aus ging es mit dem Taxi ins 22km entfernte Hoi An.

Hoi An gilt als eine der schönsten Städte Vietnams, dementsprechend freute ich mich sehr hier am späten Nachmittag anzukommen.

In einem Hostel bekam ich ohne Reservierung ein Bett und nach einer Dusche und einem Snack, ging es mit einem meiner Zimmernachbarn, dem Italiener Federico, in die berühmte Altstadt.

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in der Dunkelheit der Nacht entsteht die Illusion von schwebenden Lampions

Wir kamen der Altstadt näher und zunehmend fehlten mir mehr und mehr die Worte. Ich war tatsächlich kaum in der Lage eine anständige Konversation zu führen. Die Schönheit der Straßen mit all ihren Lampions und Laternen verschlug mir die Sprache.

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an Flussufer von Hoi An

Wir erreichten den kleinen Fluss und überquerten diesen über die leuchtende Brücke. Menschen tummelten sich überall und dennoch strahlten die Gassen rund um den Nachtmarkt eine Art Ruhe aus.

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verzaubernde bunte Lampions

In der Dunkelheit der Nacht strahlten hunderte, oder wahrscheinlich gar tausende bunte, leuchtende Lampions in allen Variationen und Farben, die man sich nur vorstellen kann.

Dienstag, 22.05.2018

Nach einer sehr warmen Nacht ging es am späten Morgen raus in einen weiteren schwülen Tag. Zum Glück ist die Luftfeuchtigkeit niedriger als in Saigon, aber 33°C sind bei praller Sonne doch sehr ungewohnt.

Rund um die Altstadt gibt es Dutzende kleine Sehenswürdigkeiten. Ich kaufte ein Ticket, welches 5 Eintritte beinhaltete. Ich bummelte durch die wunderschöne Altstadt und hier und dort besuchte ich kleine Mini-Tempelanlagen und alte Häuser. In einem Café machte ich weitere Reisepläne für die nächsten Tage und probierte den leckeren, vietnamesischen Kaffee, den ich nur empfehlen kann. (Beste Kombination: mit Kokosnussmilch und auf Eis gekühlt)

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eine kleine Tempelanlage

Um 15:00 Uhr hatte ich mir ein Fahrrad an der Hostelrezeption gemietet, und schloss mich einer angebotenen Tour an. Nach über 15 Monaten war ich mehr als wackelig auf dem Zweirad (welches auch schon bessere Tage gesehen hatte 😀 ), und der Verkehr hier in Vietnam half mir nicht wirklich, um mich wohler zu fühlen. Als wir aus der Stadt rausfuhren, wurde ich sicherer und genoss den angenehmen Fahrtwind.

Durch wunderschöne Landschaften fuhren wir gute 20 Minuten, bis wir an einem kleinem Tempel ankamen. Unser Guide erklärte uns einige Bedeutungen, die sich als sehr interessant herausstellten. Anschließend ging es nach einer 5 Minuten Fahrt zu einem Haus, in dem einheinimische Vietnamesen leben. Wir erfuhren den Prozess und lernten die Zubereitung von Reispapier, welches wir anschließend auch verspeisen durften.

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Zubereitung von Reispapier

Nach gut 2.5 Stunden erreichten wir komplett verschwitzt das Hostel. Was ein Spaß! 🙂

Am Abend ging es mit der Französin Alex nochmal zum Nachtmarkt und wieder bestaunte ich die einzigartige Altstadt, eingehüllt in die bunten Lichter.

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Die Altstadt von Hoi An ist wirklich einmalig

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