fazinierender Breaker Bay

Samstag, 15.04.2017

Der Samstagmorgen beginnt recht ruhig und wie fast jeden Morgen frühstücke ich in aller Ruhe mein Porridge (mit viel zu viel Zimt und Erdnussbutter – yummie) und lese dabei mein neu angefangenes Buch. Mein erstes englisches und um mir dies zu vereinfachen, habe ich eines gewählt, dessen Story mir bekannt ist. Harry Potter und der Stein der Weisen oder eben auf Englisch: Harry potter and the philosopher’s stone. Und tauche in die Vergangenheit: es gibt keine Buchreihe, die ich häufiger verschlungen habe.

Gegen frühen Nachmittag bin ich mit dem Engländer Danny verabredet. Mit unseren Kameras wollen wir die nächste Zeit ein paar Orte in und um Wellington herum erkunden. Er erzählt mir von einem Ort mit einem Bunker und einer tollen Aussicht und zufälligweise kenne ich diesen Ort, da er nicht weit von meiner alten WG entfernt ist.

Bei Sonnenschein machen wir uns im Auto auf den Weg und schon beim Parkplatz angekommen, freue ich mich über unsere Entscheidung, dass wir uns heute für diesen Ort entschieden haben. Breaker Bay nennt sich unser heutiges Ziel.

Die Kulisse wirkt unwirklich. Der strahlendblaue Südpazifik liegt vor uns, dessen kraftvolle Wellen am Strand brechen. Der schwarz-graue Sand funkelt in der Sonne und endet an steilen, hohen Felsen und bewachsenen Hügeln. Dies ist kein typischer Badestrand zum Entspannen. Dies ist ein Strand für Abenteurer und Entdecker!

Direkt am Anfang findet man das „Erkennungszeichen“ des Breakers Bay – ein riesiger Felsen mit einem großem Loch. Dieser wirkt fast schon unspektakulär, da er vom Schatten verschlungen wird.

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Breaker Bay

Als erstes laufen wir über ein Stück vom Strand, um direkt einen Weg nach oben einzuschlagen. Nach ein paar Höhenmetern ist die Aussicht bereits wunderschön. Auf dem Hügel wächst das Gras wild und der Wind gibt diesem Ort eine fast schon filmkulissenhafte Atmosphäre.

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Danny hat mich in einer -für mich- sehr typischen Fotopose eingefangen 😀

Hier oben gibt es ein paar alte Bunker zu entdecken, die noch vom zweiten Weltkrieg übrig sind. Mit wilden, bunten Graffitis sind die Innenwände überzogen und der schmale Schlitz des historischen Panaromafensters rahmt die Aussicht wie ein Bild ein.

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Aussicht aus dem Bunker

Also klettern wir auf eines der Dächer, und geniessen die unglaubliche Sicht. Die Weite des Meeres läd zum Träumen ein und der wilde Wind wirbelt nicht nur die Haare durcheinander, sondern hinterlässt immer wieder wilde Muster an der Meeresoberfläche und ich verliere mich gänzlich im blauem Wasser. Der dezente salzige Geruch ergänzt die anderen Komponenten perfekt und erzeugt ein furchtbar schönes Freiheitsgefühl.

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keine Worte können dieser Aussicht gerecht werden

So begeben wir uns nach einiger Zeit wieder bergab und erkunden einen Teilabschnitt des Strandes. Das Laufen über den rauhen, steinigen Strand ist gar nicht so einfach, aber hier herum zu stöbern und die Gegend zu erkunden ist großartig.

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Fußspuren im rauhem Sand

Wie kleine Kinder laufen wir herum, klettern auf kleine Felsen, schmeißen Steine in die wilden Wellen, suchen nach Muscheln und machen natürlich jede Menge Fotos.

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Bei einer meiner Lieblingbeschäftigungen

Langsam machen Danny und ich uns auf den Rückweg und sind immer noch faziniert von diesem schönem Ort. Auf der Heimfahrt begutachte ich ein paar der Schnappschüsse vom heutigen Tag und bin mehr als glücklich mit diesen.

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nur ein paar schwarze Steine, oder? 😉

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