Percy Waterfall – ob wir hier Mogli begegnen?

Sonntag, 16.04.2017

Das Wetter am Ostersonntag ist regenerisch und läd ganz und gar nicht zum Rausgehen ein. Das Hostel ist ziemlich voll und ich verbringe die meiste Zeit mit Lesen und Bildbearbeitung.

So beschließe ich am Nachmittag einen Schokoladen-Erdnuss-Kuchen zu backen, über den Calvin und ich uns wie kleine Kinder am Abend freuen.

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Tee, ein gutes Buch und selbstgebackener Kuchen 🙂

Montag, 17.04.2017

Am Ostermontag bin ich mit Danny für eine weitere Fototour verabredet. In seinem Auto geht es etwas außerhalb von Wellington Richtung Lower Hutt zum Percy Scenic Reserve. Vom Parkplatz machen wir uns auf in den Wald. Das Gelände beginnt in einer parkähnlichen Umgebung und ein paar wenige Familien tummeln sich hier herum. Die Sonne scheint und die paar Wolken stören kaum. Recht zügig wird der Wald dichter und schnell haben wir eine Regenwaldatmosphäre um uns herum. Das kräftige Grün der Pflanzen ist wunderschön und die höhere Luftfeuchtigkeit ist deutlich spürbar. Fast könnte man meinen, dass hier um die Ecke gleich Mogli, Baghira und Balu spazieren… man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😉

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wunderschön hier 🙂

Ein kleiner Weg führt immer tiefer rein und wir folgen brav den Schildern. Kleine Holzbrücken gilt es zu überqueren und vom Regen des letzten Tages ist der Untergrund teilweise rutschig.

Die Sonne verschwindet hinter den vielen dichtbewachsenen Bäumen und durch den dauerhaften Schatten wirkt der Wald sehr mystisch und wird mit dem einem kleinem Bächlein wunderschön ergänzt.

Am Ende des Baches angekommen, stehen wir vor dem sehr hohem Percy Waterfall, der seinen Ursprung in der Felswand in 20 Metern Höhe findet. Die moosbewachsenen Steine umranden diesen galant.

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der 20 Meter hohe Percy Waterfall

Über ein paar dicke Felsen kann man den Bach überqueren und an der anderen Seite führt ein angedeuteter Pfad einen steilen Hang hinauf. Tatsächlich sieht dieser steiler aus als er ist und zügig stehen wir auf der anderen Seite in ein paar Metern Höhe und bestaunen das plätschernde Wasser.

Wir gehen noch ein paar Meter weiter, kehren aber nach 5 Minuten um, da der Weg eine deutlich größere Runde in Anspruch nehmen würde und der Weg teils sehr matschig und rutschig ist.

Zurück am Wasserfall versuchen wir noch ein paar Fotos zu machen, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Die Kombination aus schattigem, dunklem Wald und dem weiß-rauschendem Wasser ist eine echte Herausforderung und ein Stativ würde hier viel helfen. Aber so ist das nunmal, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und ich werde weiter üben, um auch ein schwieriges Motiv in schönes Bild zu rahmen.

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Wir machen uns auf den Rückweg und meine Augen funkeln weiterhin in der wunderschönen Natur. Neuseelands Facetten sind immer wieder erstaunlich.

Im Auto tauschen wir noch die Bilder aus und fahren dann zurück nach Wellington, wo es komischerweise deutlich bewölkter ist. Was ein Glück wir doch hatten. 🙂

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