Bekannte Gesichter in der Hafenstadt Tauranga

Montag, 27.02.2017

Montagmorgen, ich fühle mich schon deutlich besser, und mit gepackten Sachen stehe ich an der Straße mit einem Schild auf dem „Thames“ geschrieben steht.

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Morgens in Coromandel-Town

Keine 10 Minuten stehe ich in der warmen Morgensonne und schon nimmt mich Sandra mit. Die nette Neuseeländerin hat ein Ferienhaus in Coromandel und fährt zurück nach Auckland, wo sie am Flughafen arbeitet.

Ich kenne den Weg bereits von der Hinfahrt und bestaune jedoch ein zweites Mal die kurvenreiche Straße, die hauptsächlich am Meer entlang führt. Sandra erklärt mir ein paar interessante Fakten zu ihrem Land und ihrem Leben. Die Gute lässt mich nach 55km in Thames aus ihrem Auto und ich hole mein zweites Schild hervor. Mein Ziel ist es nach Tauranga heute zu kommen.

Für weitere 25km nimmt mich ein älterer Neuseeländer mit, dessen Akzent ich kaum verstehe. Danach picken mich zwei Mädels auf, die ziemlich witzig sind und selbst bei miesem Regenwetter gut gelaunt zur Musik mitsingen.

Sie setzten mich keine 500 Meter von meinem Hostel aus dem Auto und um kurz vor 13Uhr bin ich schon in der Hafenstadt Tauranga angekommen. Freudig erreiche ich meine Unterkunft und finde im Aufenthaltsraum Josi vor. Wie schön ein vertrautes Gesicht zu sehen. Ebenso freue ich mich Marian wiederzusehen. Was für ein Zufall, dass sie im selben Hostel sind.

Der Nachmittag verfliegt mit Einkaufen und Essen. Ich mache mich anschließend in die Stadt auf. Ich habe die Zeit nicht beachtet, ein Großteil der Läden hat bereits geschlossen. Das ist gegen 17:30Uhr in Neuseeland in den kleineren Städten sehr üblich.

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ein Mini-Mini-Strandhaus mitten in der Stadt

Wie sich herausstellte, erwies sich die Stadtmitte als recht hübsch und mit viel Liebe zum Detail versehen, was mir besonders zusagte. Von Mustern aus Mosaiksteinen auf dem Boden bis hin zu kleinen Malereien oder Zitaten hier und dort.

Am Hafen gab es eine aufgestellte kleine Galerie, ein Fotowettbewerb, einfach so, mitten auf dem Bürgersteig. Unter jedem Bild stand eine kurze Geschichte und ließ einen Teil haben an dem Hintergrund der jeweiligen Fotografie.

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in der Innenstadt von Tauranga

Es war angenehm ruhig und friedlich. Ich setzte mich einige Zeit an das Ufer des Hafens. Das Wasser spiegelte grau-silbern den wolkenbehangenen Himmel wieder. Möwen tappten lautlos um mich herum.

Zurück im Hostel herrschte bereits ein reges Treiben. Es versprühte eine angenehme, fast schon familiäre Atmosphäre. Kochen, Lachen, Gespräche.
Ich schloss mich Josi und Marian am Tisch an und lernte weitere Backpacker kennen.

Mein 6-Bettzimmer war fast komplett belegt, als sich die Tür öffnete und das letzte Bett vergeben wurde. Camila! Vollkommen aus dem Häusschen umarmte ich die kleine Argentinierin.

Nachdem es mir die letzten Tage gesundheitlich nicht so gut ging, ist es besonders schön bekannte Gesichter wieder zu sehen.

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