Tag 13 – Via Coloniensis

Nach meinem Pausentag, ein sogenannter Zero-Day (weil man Zero = Null Kilometer) gelaufen ist, freue ich mich auf die nächsten Tage. Die ungefähre Planung hat gestern einige Stunden in Anspruch genommen.

Damit ich heute frühzeitig an meinem Etappenziel ankomme, klingelt der Wecker dementsprechend vor Sonnenaufgang. Leise versuche ich meinen Rucksack zu packen und bin froh über ihren tiefen Schlaf.

Wir haben uns in den letzten 2 Tagen sehr gut verstanden und ich kann mir gut vorstellen, dass wir uns irgendwann nochmal über den Weg laufen.

Der kommende Abschnitt ab Köln nennt sich Via Coloniensis und führt durch die Eifel.

Goldene Stunde am Morgen

Jetzt möchte ich erstmal Köln hinter mir lassen. Also vom Hostel zum Dom und von dort dem Jakobsweg folgen. Um 7:10 Uhr bin ich zur goldenen Stunde zur perfekten Zeit am Dom. Buisnessleute, Schüler, Studenten, jede Menge andere Menschen sind schon eilig unterwegs. Entspannt versuche ich den Stadtlärm auszublenden und bin froh diese langsam hinter mir zu lassen. In den Vorstädten wird es deutlich ruhiger und angenehmer.
Zu meiner linken Seite sehe ich die winzige Skyline von Köln, passend fliegt gerade ein Zeppelin über das Zentrum.

Mini Skyline von Köln

Die letzten Kilometer trete ich im Endspurt in guter Geschwindkeit an, unterwegs wird neuer Proviant eingekauft und am Mittag liegen die 19 Kilometer schon hinter mir.
Hier in Brühl liegt der Campingplatz direkt am Heider Bergsee. Die Größe mit 34,5 Hekter kann sich sehen lassen, und ich staune nicht schlecht, als ich mein Zelt 50 Meter vor dem Ufeer aufschlagen darf.

Was ein Zeltausblick!

Enthusiastisch baue ich mein Zelt auf, und komme von meiner Begeisterung den ganzen Tag nicht runter. Die Sonne scheint, ein Mann spielt leise Giatrre, die Vögel zwitschern und der leichte Wind bringt die Seeoberfläche zum glitzern.
Ein heißer Kaffee rundet die Perfektion ab und glücklich – wie ein Honigkuchen – grinsend sitze ich vorm Zelt.

Sonnenuntergang am Heider Bergsee

Mit Buch und Kaffee sitze ich im angelegten Sandstrand und genieße die Sonne. Gut aufgewärmt gehe ich noch eine Runde im kühlen Nass schwimmen.

Der Sonnenuntergang am Abend leuchtet golden über den schwärzlich aussehenden Wasser.

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