Tag 1 – Oh du wunderschönes Porto.

Dienstag, 11.06.2019

Meine kleine Reise beginnt, als ich um 14.29 Uhr das Haus Richtung Busstation verlasse. Kurz vor 15 Uhr erreiche ich gut gelaunt den Bielefelder Hauptbahnhof. Ein Blick auf mein gebuchtes Ticket und ein folgender auf die Abfahrttafel verrät mir, dass etwas nicht stimmt. Der Mitarbeiter der Bahn bestätigt mir dies und druckt mir eine andere Verbindung aus. Mit 30 Minuten Verspätung und 3 Mal Umsteigen geht es nach Bremen. Eine für mich sehr untypische Reisenervösigket macht sich deutlich bemerkbar.

Bielefeld – Minden – Nienburg – Bremen – Bremen Flughafen

Die Anspannung nimmt mit jedem Umstieg langsam ab und ich erreiche überpünktlich den kleinen Bremer Flughafen. Der Check-in und die Sicherheitskontrolle folgen rasch. Der Bremer Flughafen ist überschaulich und ein vor Ort gekaufter Thriller hilft mir beim Überbrücken der nächsten Stunden. Mit über einer Stunde Verspätung geht es dann endlich Richtung Südwesten los. Drei Stunden später landen wir sicher in Porto. An der Gepäckausgabe spreche ich Ginette an. Ich habe großes Glück und sie muss zufällig ins selbe Hostel und wir teilen uns das Taxi. Um 1:00 Uhr portugiesische Ortszeit drücken sich endlich die harten Federn des Hostelbettes seicht in meine Rippen und das Geräusch leichten Schnarchens lässt mich furchtbar müde, aber lächelnd einschlafen.

Blick über die Dächer von Porto

Mittwoch, 12.06.2019

Da Ausschlafen in den nächsten Wochen keinen Platz in der Tagesplanung findet, bleibe ich lange in meinem Hostelbett liegen. Gegen 10:30 Uhr mache ich mich zum Frühstück auf und folge meiner Nase und finde dieses im Keller angerichtet. Insgesamt macht das Hostel einen modernen Eindruck und vorallem seine zentrale Lage wird mir morgen früh entgegen kommen. In der vom Hostel nur 5 Minuten entfernte Kathedrale hole ich mir meinen Pilgerausweis.

Mit großer Vorfreude werde ich den portugiesischen Jakobsweg ein zweites Mal pilgern.

Den heutigen Tag möchte ich noch in Portugals geheimer Kulturhaupstadt verbringen. Portos Charme ist überall zu merken. Eine Stadt mit unzähligen Details. Die vielen kleinen Aussichtspunkte über die vielen roten Dächer und über den Fluss machen die Stadt zu einer Sehenswürdigkeit selbst.An der Flusspromenade tummeln sich unzählige Touristen. Ich laufe über die bekannte Eisenbrücke D. Luis I und hinauf zu einem Aussichtspunkt und habe von dort einen wunderbaren Blick über Porto. Der starke Wind lässt mich auch bei Sonnenschein leicht frösteln. Über die „obere Etage“ der Brücke führt der Weg zurück in den oberen Teil der Innenstadt. Im Hostel lasse ich der Müdigkeit seinen Lauf und halte ein entspanntes Nickerchen. Am frühen Abend unterhalten ich mich länger mit einem meiner Zimmergenossen. Joshua ist nach ein paar Tagen auf dem Jakobsweg kurz vor der Heimreise.
Gegen 20:30 Uhr geht die Sonne langsam unter, und es wird deutlich frischer. Bei einem Mexikaner gibt es einen Burrito zum Abendessen und anschließend packe ich schonmal die wichtigsten Sachen zusammen. Morgen steht der erste Wandertag bevor.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s