Insel Cat Ba erkunden

Dienstag, 29.05.2018

Nachdem ich meine Enttäuschung über die Bootstour in den Gewässerns der Halong Bucht hinter mir gelassen hatte, stand ein neuer Tag an. Ich genoss die Ruhe meines Einzelzimmers, schlief aus und in einer Rooftopbar genoss ich die Aussicht am späten Morgen bei Frühstück und leckerem vietnamesischem Kaffee.

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Frühstücksaussicht

Für den heutigen Tag hatte ich mir vorgenommen, mit einem Roller herum zu fahren und die Insel zu erkunden. Irgendwie hatte ich erhofft, jemanden zu finden, der mich begleitete. Dies war nicht der Fall. Nach bestimmt einer Stunde des Grübelns beschloss ich einfach einen Roller zu mieten und eben alleine rumzudüsen. Ich wollte mir diese Chance nicht entgehen lassen, denn die Insel sah vielversprechend aus.

Rucksack gepackt, Sonnencreme reichlich aufgetragen und auf den Sattel geschwungen. Als erstes musste ich tanken, bevor ich Cat Ba Town verließ. Die Insel ist verkehrsbedingt wirklich ruhig und es gibt nur 2 größere Straßen, die zu zwei unterschiedlichen Hafen führen.

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mit dem Roller die Insel Cat Ba erkunden

Entlang am Nationalpark genoss ich die bergige, grüne Landschaft und fuhr zur anderen Seite der Insel. Der sehr kleine Anlegeort für Boote gab nicht viel her, also ging es langsam zurück. Hier und dort hielt ich für ein paar Fotos.

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die Insel Cat Ba ist wirklich wunderschön

Bis ich den Eingang des Nationalparks erreichte. Ich bekam die Auskunft, dass hier ein kleiner Berg auf mich wartete, der bis zur Spitze ca. 60 Minuten dauern würden. Also los!

Der Weg fing auf gerade Strecke an, bis die Stufen anfingen – steil bergauf. Die Hitze ließ einen schon vom Atmen schwitzen. Innerhalb kürzester Zeit war ich klitschnass. Ich stoppte hier und dort, aber nicht zu lange, andererseits hätten mich die Mücken dort sofort verspeist.

Auch hier gab es kunterbunte Schmetterling zu betrachten. Es ging weiter durch den Wald, der an das Dschungelbuch erinnerte.

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WOW – die Aussicht verschlägt einem die Sprache

Endlich erreichte ich den Aussichtsturm, fix hochgeklettert und die gigantische Landschaft geniessen. Wow. Über den Baumgipfeln holte ich tief Luft, genoss den leichten Wind und staunte über die Sicht. Es war nicht zu erkennen, dass ich auf einer Insel war.

Kurz nach mir kamen der Amerikaner John, und die beiden Engländer Daniel und James oben an. Ich kam mit ihnen ins Gespräch. Gemeinsam ging es zur eigentlichen Spitze des Berges, die 5 Minuten entfernt war.

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Ausblick von der Spitze des Berges auf den Aussichtsturm 

Gemeinsam ging es den Berg wieder runter und unten angekommen, gönnten wir uns je eine frische Kokosnuss.

Ich verabredete mich für später mit der lustigen Truppe und fuhr erstmal zurück zum Hostel. Bei Abendessen und Cocktails ließen wir den tollen Tag ausklingen.

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