ein einmaliger Lost Place in Hue

Donnerstag, 24.05.2018

Am Donnerstagmorgen ging es mit dem Bus um 8:00 Uhr los nach Hue – gute 4 Stunden weiter in den Norden Vietnams. Gegen Mittag erreichte ich die Stadt und machte mich auf Hostelsuche, welches schnell gefunden war.

Auf meinem Zimmer lernte ich die Irin Benita kennen, mit der ich ein wirklich langes und gutes Gespräch führte. Zusammen mit der Deutschen Frina ging es Mittagessen und gegen 16:00 Uhr machten wir uns mit dem Roller auf den Weg, um unsere Abenteuerlust zu stillen. Ich hatte von einem tollen Lost Place gehört – einem verlassenem Wasserpark!

Der Park Ho Thuy Tien wurde 2004 für 3 Millionen amerikanische Dollar gebaut und kurze Zeit später nach seiner Veröffentlichung geschlossen, aufgrund von schlechter Verkehrslage und somit schlechten Besucherzahlen.

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Das alte Aquarium im Wasserpark

Acht Kilometer außerhalb von Hue fanden wir das Gelände. Als erstes kamen wir am ursprünglichen Aquarium an. Das Gebäude war als riesiger Drachen gedacht und wirkte einfach nur gigantisch. Wir beschlossen hier später wieder herzukommen und erkundeten erstmal das weitere Gelände

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alte Wasserrutschen spiegeln sich im dunklem, dreckigem Wasser

Alte Wasserrutschen zeigen ein wirklich surreales Bild. Die mit verdrecktem Wasser gefüllten Schwimm- und Planschbecken und heruntergekommene Häuschen, die wahrscheinlich als Kiosk gedacht waren, zeigen eine schaurige Kulisse auf. Die Natur erobert sich langsam diesen Ort zurück. Der Park ist sehr weitläufig und erstreckt sich um einen künstlich angelegten See.

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Bis letztes Jahr hausten hier sogar ein paar wenige Krokodile in den verdreckten tümpeln und wurden von Touristen und Anwohnern u.a. mit Hühnern gefüttert. Die Tiere wurden zum Glück gerettet und in ein Naturschutzpark gebracht.

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Bis letztes Jahr lebten noch ein paar Krokodile in den verdreckten Gewässern

Die Nachmittagssonne ergab ein tolles Licht und kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir den riesigen Drachen wieder.

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Sonnenuntergang im Wasserpark

Wir erkundeten das Innenleben des Gebäudes, oder zumindest das was davon übrig geblieben war.

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das alte Aquarium

Eingeschlagenes Aquariumglas lag überall auf dem Boden, Graffiti an den Wänden und eine einmalige Atmosphäre hing in der Luft. Mit Staunen stiegen wir die Treppe hoch, bis wir sozusagen im Aussichtsturms angekommen waren – wir waren im Maul des Drachens angekommen. Der Ausblick über den See und den Park war gigantisch.

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im Maul des Drachens

Wir fuhren zurück in die Stadt und schlenderten am Abend noch über einen kleinen Nachtmarkt.

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