Die Grundlagen des Kellnerns

Samstag, 13.05.2017

Mein zweiter Arbeitstag beginnt am Morgen um 10:30 Uhr. Ich bin heute hauptsächlich für das Essen zuständig, bzw. dieses zu den Tischen zu bringen. Dies klingt erstmal relativ einfach.

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Das toll gelegene Holzhaus zwischen den kleinen Hütten ist mein neuer Arbeitsplatz 🙂

Die Schwierigkeit liegt zu erst einmal darin, das Essen zu „identifizieren“. Vorallem beim Brunch gibt es einige Gerichte bei denen die Variationen im Detail liegen. Mir wurde gezeigt wie man 3 Teller auf einmal trägt, was sich noch sehr instabil und wackelig anfühlt. Die Nummern der Tische hab ich bereits ziemlich sicher im Kopf und auch die Positionen an den Tischen sind gar nicht so schwer zu merken.

Allerdings dies alles zu kombinieren, sprich den richtigen Tisch finden, teils drei Teller zu balancieren und das Essen direkt an die richtige Person zu geben, inklusive der richtigen Bezeichnung des servierten Gerichtes – ich habe Kellnern nie für einen einfachen Job gehalten, aber ich habe nun noch größeren Respekt für guten Service. Aber genau das ist es, was ich wollte – neue Dinge erlernen, meinen Horizont und mein Wissen erweitern und neue Perspektiven kennen lernen. Hach, das macht alles unheimlichen Spaß. 🙂

Der Samstagmorgen ist verhältnismässig sehr ruhig. Ich lerne außerdem die Servierten zu falten, das Besteck richtig zu polieren und wie ich das volle Tablet richtig zu halten habe.

Ich arbeite an diesem Tag überraschenderweise nur bis 14:00Uhr und darf am Ende meiner Schicht mein Mitarbeiteressen genießen. Die Küche zaubert für mich an diesem Tag leckere Pancakes. Pro Arbeitstag hab ich ein Gericht frei, womit ich nicht ansatzweise gerechnet habe. Das Essen ist wirklich super lecker und es wird mir helfen, die Menükarte nochmal auf andere Weise zu lernen.

Danach laufe ich mit meiner Kollegin Catalina kurz an der Waterfront entlang. Sie hatte heute ebenfalls ihren zweiten Tag und die gute kommt aus Kolombien und macht einen sehr erfrischenden, netten Eindruck.

Den Nachmittag verbringe ich im Hostel und genieße am späten Nachmittag ein paar wenige Sonnenstrahlen mit Alexis und Janina am Hafen.

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am späten Nachmittag mal wieder am Hafen von Wellington

Der Abend vergeht ruhig im Hostel. Ich freue mich sehr auf den nächsten Arbeitstag, der bereits morgen auf mich wartet. Ich weiß aber jetzt schon, dass dieser sehr anstrengend wird. Ein neuer Tag an dem ich viel lernen werde. 🙂 Juchuh.

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