Zum ersten Mal Surfen

Montag, 13.03.2017

Als wir am Montagmorgen erwachen und uns nach dem Frühstück in die Liste des Hostels eintragen, steigt leichte Aufregung in mir auf. Camila und ich werden heute das erste Mal in unserem Leben surfen. Wir kriegen Neoprenanzüge und eine kurze Anweisung, was wir zu beachten haben. Es ist kein Surfunterricht, aber für gerade mal 30 NZD (=19,50€) das Surfbrett gestellt.

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im Neoprenanzug 😀

Mit dem Auto geht es mit ein paar anderen an den Strand und beim Anblick der Wellen, habe ich großen Respekt vor dem Ozean. Das Wasser ist von der Temperatur weder zu kalt noch zu warm. Der Himmel ist leicht bewölkt, immer mal wieder lässt die warme Sonne sich blicken. Alle anderen sind auch eher Anfänger, haben aber in den letzten Tagen schon ein paar Mal gesurft und vorallem Jan (aus Deutschland) gibt mir ein paar hilfreiche Tipps für den Start.

Die Wellen sind stark und stürmisch und der Umgang mit dem Surfbrett fällt mir nicht  leicht. Irgendwann liege ich dann aber doch auf dem Surfbrett mit Blickrichtung Strand. Eine Welle kommt, ich paddele und schaffe es zumindest den vorderen Fuß aufzurichten, knie mit dem hinteren und löse die Arme vom Brett… Wuuuuhuuu, was für ein Gefühl den Wind in der Geschwindigkeit der Welle zu genießen. Viel zu schnell endet der Spaß und ich lande plumpsend im niedrigen Gewässer.
Ich habe Blut geleckt und voller Motivation ziehe ich das Surfboard wieder Richtung Meer. Die Wellen sind stürmisch und weit schaffe ich es nicht, zwei Meter laufen, um dann wieder zwei Meter von der nächsten Welle zurück getrieben zu werden. Ich schaffe es insgesamt noch etwa 3 Mal aufs Board und kann mich zumindest hinknien. Dies ist schon ein Riesenspaß.

Es ist mir leider vergönnt komplett aufzustehen, denn die Wellen sind einfach zu stark, um es häufiger zu versuchen. Die anderen haben auch große Probleme an diesem Morgen.
Und nach gut 90 anstrengenden Minuten sitze ich kaputt am Strand. Ich habe jede Menge Wasser geschluckt, und einige, schmerzhafte Kämpfe mit dem Surfboard hinter mir. Es hat trotzdessen viel Freude gebracht und Surfunterricht würde auf jeden Fall Sinn machen, um die richtigen Handgriffe zu lernen. Entkräftet das Surfboard zum Auto zurückzuschleppen ist gar nicht so einfach, letztendlich sind wir nach gut 3 Stunden zurück im Hostel.

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Raglan – Aussicht vom Hostel

Am frühen Nachmittag verschwinde ich in die Bibliothek, um meinen vernachlässigten Blog zu pflegen und Internetrecherche für die nächsten Tage zu betreiben.
Danach versuchen ich mich mit Camila das erste Mal an der Slackline im Hostel. Der Wind macht dies nicht einfacher, aber ein paar Schritte schaffe ich dann doch.

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zwischendurch in der Hängematten ausspannen

Anschließend leihen wir uns ein Kayak, die im Preis mit inbegriffen sind. Der Wind und der Gegenstrom der Ebbe fordert unsere Kraft heraus. Weit schaffen wir es nicht, haben aber dennoch viel Spaß.

Nach einer Stunde sind wir zurück und hüpfen in den blubbernden Whirlpool. Wir sitzen dort mit Leuten aus den unterschiedlichsten Leuten Ländern – Argentinien, Kanada, Schweden, Schweiz und natürlich sind auch Deutsche vertreten.

Übermüdet endet der Abend mit Essen kochen und bereits um 10:00Uhr liege ich glücklich mit meinem Buch im Bett.

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